02.04.2026
In Vacha wurde ein wichtiger Meilenstein für die Unterstützung von Familien im ländlichen Raum erreicht: Das „ThEKiZ Vacha“ – Begegnungsstätte für Familien hat erfolgreich einen neuen Multifunktionsraum im „Integrativen Kindergarten Vacha“ eingerichtet. Träger der Einrichtung ist die Stadt Vacha unter der Leitung von Bürgermeister Martin Müller.
Gerade im ländlichen Raum stehen Familien häufig vor besonderen Herausforderungen. Lange Wege, eingeschränkte Mobilität und eine geringere Angebotsvielfalt erschweren den Zugang zu Beratung, Austausch und Unterstützung. Genau hier setzt das Thüringer Eltern-Kind-Zentrum (ThEKiZ) an: Es schafft niedrigschwellige, wohnortnahe Angebote und stärkt Familien frühzeitig und nachhaltig.
Bereits jetzt wird das Angebot in Vacha sehr gut angenommen. Formate wie der „Offene Familientreff “oder die Babybegrüßung ermöglichen es, früh Kontakte zu knüpfen und Familien in verschiedenen Lebensphasen zu begleiten. Besonders hervorzuheben ist der generationenübergreifende Ansatz: Beim „Offenen Handarbeitstreff“ sowie bei Angeboten einer bestehenden Kooperation mit der Tagespflege, Wohnquartier am Storchenturm, begegnen sich Menschen unterschiedlichen Alters – von Kindern, jungen Eltern bis hin zu Seniorinnen.

Kartin Reinard, ThEKiZ-Multiplikatorin äußert: „Mit dem neuen Multifunktionsraum eröffnen sich nun zusätzliche Möglichkeiten. Die modernen, hell gestalteten Räumlichkeiten bieten eine freundliche Atmosphäre für Begegnung, Austausch und Bildung. Elternabende, Kreativangebote und Gruppenveranstaltungen lassen sich flexibler und in angenehmer Umgebung durchführen. Auch für Fachkräfte ergeben sich Vorteile, etwa durch bessere Bedingungen für Elerngespräche, Hilfeplangespräche, Teamtreffen und Fortbildungen.”
Bürgermeister Martin Müller betont die Bedeutung der Entwicklung: „Das ThEKiZ Vacha unter der Leitung von Karina Augustin wird von Familien sehr gut angenommen. Mit den neuen Räumlichkeiten schaffen wir noch bessere Voraussetzungen für Begegnung und Unterstützung. Das stärkt unsere Stadt und insbesondere junge Familien.“
Auch die Leitung des Integrativen Kindergartens Vacha Beate Riede sieht im Multifunktionsraum eine klare Aufwertung: „Die Einrichtung gewinnt an Sichtbarkeit, Abläufe werden erleichtert und das Angebot kann weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig hilft der frühe, ungezwungene Kontakt im Familientreff, Hemmschwellen gegenüber Institutionen wie dem Kindergarten abzubauen.“
Ehrenamtlich engagieren – Ideen sind willkommen
Ein zentrales Anliegen des ThEKiZ ist es, dass soziale Miteinander vor Ort aktiv zu fördern. Deshalb sind Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich eingeladen, sich einzubringen. Wer eigene Ideen, Talente oder Erfahrungen hat – sei es im kreativen Bereich, in der Arbeit mit Kindern oder in der Organisation von Angeboten – kann diese im Rahmen des ThEKiZ, nach Planung und Absprache mit der Koordinatorin, verwirklichen.
Gesucht werden engagierte Menschen, die Lust haben, Familienangebote mitzugestalten, eigene Projekte umzusetzen oder bestehende Formate zu unterstützen. Die Koordination begleitet neue Ideen und hilft bei der Umsetzung.
Interessierte Ehrenamtliche können sich direkt an die Koordinatorin des ThEKiZ wenden und Teil eines lebendigen Netzwerks werden, dass den sozialen Zusammenhalt in Vacha nachhaltig stärkt.
Kontakt: Karina Augustin 0151 42035790
Ein Ort für alle Generationen
Mit dem neuen Multifunktionsraum entwickelt sich das ThEKiZ Vacha weiter zu einem zentralen Ort der Begegnung, Unterstützung und Vernetzung. Familien aller Generationen finden hier Raum für Austausch, Gemeinschaft und neue Impulse.



Stadt Vacha - 13:15 | Kommentar hinzufügen
18.03.2026
Im vergangenen Jahr wurde im Bereich Liebesinsel und Lohmühlenteich ein autarkes System hergestellt, welches den Lohmühlenteich rund um die Uhr mit Wasser aus dem Mühlengraben versorgt. Nach einer dreimonatigen Probephase hat sich die Funktionalität und Zuverlässigkeit des Systems bewährt. In der kommenden Woche werden nun abschließende Restarbeiten im Bereich Liebesinsel sowie im Teich selbst ausgeführt. Für eine fachgerechte Umsetzung ist es erforderlich den Teich noch einmal vollständig abzulassen. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Teich wieder gefüllt. Im Zuge der Arbeiten plant die Stadt zudem, weitere Sitzbänke sowie eine überdachte Sitzraufe aufstellen, um zusätzliche Aufenthaltsgelegenheiten zu schaffen und zum Verweilen einzuladen.
Stadt Vacha - 11:35 @
Am Freitag, dem 13. März 2026, fand im Vachwerk die Ehrenamtsveranstaltung der Stadt Vacha statt. Eingeladen waren alle Vereine der Stadt; rund 250 Vereinsmitglieder und weitere ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung.
Durch das Programm führte – wie immer gekonnt und professionell – Moderator Jan Kunath. Das kulturelle Programm gestalteten die Chorgemeinschaft Vacha, die „Zellschen Küken“ der Kirmesgesellschaft Oberzella sowie das Tanzmariechen Lina Ritter vom TKC Völkershausen.
In seiner Eröffnungsrede hob Bürgermeister Martin Müller die große Bedeutung des Ehrenamts für die Stadt hervor: „Die Stadt kann nicht allumfassend alles leisten. Die Stadt kann nur den Rahmen setzen. Wir können Räume und Plätze zur Verfügung stellen, Technik organisieren, Projekte unterstützen und investieren. Aber Leben entsteht dadurch noch nicht. Leben entsteht erst durch Menschen, die sich engagieren.“ Zum Abschluss dankte er ausdrücklich den Ehrenamtlern: „Ich möchte euch im Namen der Stadt Vacha von Herzen Danke sagen. Danke für eure Zeit, eure Ideen und eure Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.“
Auch die Ehrengäste, der Landtagsabgeordnete Martin Henkel und Vize-Landrat Martin Rosenstengel, würdigten in ihren Grußworten das Engagement der vielen Ehrenamtlichen.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden auf Vorschlag aus den Ortsteilen mehrere Personen für ihren Einsatz ausgezeichnet. Neben Bürgermeister Martin Müller nahmen auch der Ortsteilbürgermeister von Oberzella, Mathias Rüger, sowie der Ortsteilbürgermeister von Martinroda, Toni Czepluch, die Ehrungen vor.

Folgende Personen wurden ausgezeichnet:
Karl-Heinz Klein aus Vacha wurde für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Viele Jahre war er in verschiedenen Funktionen beim VfB 1919 Vacha tätig, unter anderem als Vorsitzender der BSG Vacha/VfB und später als Hauptkassierer. Zudem wirkte er maßgeblich an den Städtepartnerschaften mit Sargé-les-Le-Mans und Blatná mit und engagierte sich als Schatzmeister des Fördervereins zur Erhaltung der Klosterkirche, an deren erfolgreicher Sanierung er großen Anteil hatte.
Das Organisationskomitee der Stadt Vacha unterstützt seit Jahren zahlreiche Veranstaltungen wie den Vitusmarkt, das Vulcano Race oder das Kinderfest im Vachwerk. Hinter den Kulissen übernehmen die Mitglieder vielfältige Aufgaben, etwa den Auf- und Abbau von Technik oder organisatorische Arbeiten. Zu den aktuell Engagierten zählen Sylvia Möller, Frank Möller, Anna Möller, Christian Seibt, Michael Wolf, Philipp Wolf, Thomas Güth, Maik Kraus, Jessica Kraus, Patrick Kraus, Maurice Petzold, Matthias Nennstiehl, Dominik Ritz und Selina Frühauf.
Klaus Enders wurde für sein jahrzehntelanges künstlerisches Engagement geehrt. Als Gründer der Chorgemeinschaft Vacha prägte er über viele Jahre das musikalische Leben der Stadt und trug dazu bei, das künstlerische Niveau des Chores kontinuierlich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus leitet er auch den Posaunenchor Völkershausen/Sünna.
Bärbel Lotz aus Oberzella engagiert sich seit vielen Jahren in der Feuerwehr ihres Ortes. Seit 1997 gehört sie der Feuerwehr an und ist seit 2016 als Kassiererin eine zentrale Stütze des Vereins. Außerdem beteiligt sie sich an der Nachwuchsarbeit, etwa im Jugendzeltlager, und wirkt aktiv im örtlichen Frauentreff mit.
Sonja Grosse gilt ebenfalls als wichtige Persönlichkeit im Dorfleben von Oberzella. Sie war über zwei Jahrzehnte im aktiven Feuerwehrdienst tätig, absolvierte unter anderem die Ausbildung zur Truppführerin und ist heute Schriftführerin des Feuerwehrvereins. Besonders engagiert sie sich in der Nachwuchsarbeit und unterstützt organisatorische Aufgaben im Hintergrund.
Jan Meister steht seit 2012 an der Spitze des Sportvereins SV Wolf Wölferbütt. In dieser Funktion hat er verschiedene Projekte rund um Sportplatz und Vereinsheim vorangetrieben. Außerdem engagiert er sich stark im Dorfleben und gilt als treibende Kraft hinter der Organisation der örtlichen Kirmes.
Heidemarie Züchner aus Martinroda wurde für ihr vielfältiges Engagement im Ort gewürdigt. Seit vielen Jahren arbeitet sie im Städtepartnerschaftskomitee mit und leitet seit über einem Jahrzehnt die Stadtbibliothek. Darüber hinaus initiierte sie die Einrichtung der Heimatstube und beschäftigt sich intensiv mit der Geschichte ihres Heimatortes.
Renate Enders aus Völkershausen engagiert sich seit vielen Jahren in der örtlichen Kirchgemeinde. Als Vorsitzende des Gemeindekirchenrates organisiert sie zahlreiche Veranstaltungen und übernimmt in vielen Bereichen Verantwortung für das Gemeindeleben. Außerdem setzt sie sich maßgeblich für Sanierungsarbeiten an der Michaeliskirche sowie an der Klosterkirche Mariengart ein.
Mathias Ebert ist seit langer Zeit Vorsitzender des Feuerwehrvereins in Völkershausen und prägt dort das Vereinsleben entscheidend mit. Er organisiert Veranstaltungen, unterstützt die Wehrführung und engagiert sich auch in der Nachwuchsarbeit. Darüber hinaus hilft er bei Ausbildung, Ausstattung und Pflege der technischen Einrichtungen der Feuerwehr.
Mike Steinhauer wurde für sein Engagement als Dorfführer und für seine Arbeit zur Ortsgeschichte geehrt. Neben seinem Beruf als Lehrer beschäftigt er sich intensiv mit der Geschichte von Völkershausen. Er war Initiator der Gedenkstätte über den menschengemachten Gebirgsschlag, eines der einschneidendsten Ereignisse in der Geschichte des Ortes,
Nach dem offiziellen Programm klang der Abend in gemütlicher Atmosphäre bei Essen und Getränken aus.
Die Stadt Vacha bedankt sich bei allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt den Sponsoren – der Werraenergie GmbH, der Physiotherapie Kay Hessler sowie Melissa Schleicher vom REWE Vacha. Für die Unterstützung bei Organisation sowie Auf- und Abbau dankt die Stadt dem Organisationskomitee der Stadt Vacha, David Jäger, Kay Hessler, Daniela Tischendorf, Kathleen Dorsch sowie den Jugendlichen der Jugendclubs Wölferbütt und Vacha. Ebenso gilt der Dank den aufgetretenen Künstlern, der Technik des CCV sowie Moderator Jan Kunath.
Stadt Vacha - 09:01 @
06.02.2026

Der Winter 2025/2026 stellt den kommunalen Winterdienst der Stadt Vacha vor besondere Herausforderungen. Seit Anfang Dezember befindet sich der städtische Bauhof nahezu im Dauereinsatz, um die Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet bestmöglich zu gewährleisten.

Häufige Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt, wiederkehrender Schneefall, Eisregen sowie Tau- und Gefrierphasen führen immer wieder zu gefährlichen Glätte- und Schneesituationen. Besonders in den höher gelegenen Ortsteilen wie Wölferbütt und Rodenberg war ein nahezu permanenter Streu- und Räumdienst erforderlich.
In den letzten beiden Januarwochen zeigte sich der Winter im gesamten Stadtgebiet von seiner intensiven Seite: Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern sowie ausgeprägte Temperaturschwankungen stellen eine große Herausforderung für unseren Bauhof dar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit großem Engagement und unter teils erschwerten Bedingungen unermüdlich im Einsatz, um die Straßen und öffentlichen Grundstücke zu Räumen.
Eine zusätzliche Herausforderung stellte die deutschlandweit angespannte Versorgungslage mit Streusalz dar. Während in einem durchschnittlichen Winter im gesamten Stadtgebiet etwa 50 bis 60 Tonnen benötigt werden, mussten in dieser Saison bereits rund 112 Tonnen beschafft werden. Zeitweise war das städtische Streusalzlager nahezu leer, und auf dem Markt standen kaum Liefermengen zur Verfügung. Nur durch den intensiven Einsatz der Verwaltung sowie gute Kontakte zu Lieferanten konnte der Salzbestand rechtzeitig wieder aufgefüllt werden.
Aufgrund der begrenzten Ressourcen musste der Bauhof konsequent nach Prioritäten arbeiten: Zunächst wurden die höher gelegenen Bereiche wie Rodenberg geräumt und gestreut, anschließend wichtige innerörtliche Verkehrsverbindungen sowie besonders steile Straßen. Flach gelegene Anliegerstraßen konnten teilweise nur eingeschränkt oder zeitverzögert berücksichtigt werden, um das vorhandene Streusalz sparsam und verantwortungsvoll einzusetzen.
Trotz dieser außergewöhnlichen Rahmenbedingungen hat der kommunale Bauhof mit großem persönlichen Einsatz für sichere Straßen, Wege und Plätze gesorgt.
„Der Einsatz unseres Bauhofs verdient höchste Anerkennung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit und tragen maßgeblich zur Verkehrssicherheit in unserer Stadt bei“, betont Bürgermeister Martin Müller.
Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich auf die winterlichen Straßenverhältnisse einzustellen, besonders vorsichtig zu fahren und Verständnis für mögliche Verzögerungen zu zeigen. Ebenso ist es wichtig, dass Anliegerinnen und Anlieger ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen nachkommen. Ein funktionierender Winterdienst gelingt nur, wenn Stadt, Bauhof sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Das Ordnungsamt hat die Einhaltung der Räum- und Streupflichten überprüft und festgestellt, dass die weit überwiegende Mehrheit der Anlieger ihrer Verpflichtung vorbildlich nachkommt und die Gehwege freihält. Dafür spricht die Stadt Vacha allen Anliegern einen herzlichen Dank aus! In wenigen Einzelfällen mit groben Verstößen mussten jedoch Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
Bürgermeister Martin Müller fasst zusammen: „Ein so ausgeprägter Winter war früher selbstverständlich, heute ist er eher selten. Auch wenn Schnee und Eis mit Einschränkungen verbunden sind, haben wir die Situation insgesamt gut im Griff. Wenn Bürgerinnen und Bürger, Bauhof und Stadtverwaltung gemeinsam anpacken, funktioniert auch der Winterdienst – und wir können uns alle ein Stück weit am Winter erfreuen.“
Stadt Vacha - 10:55 @
Meldungen vor dem 01.11.2024 finden Sie hier.
Stadt Vacha
Bahnhofstraße 21
36404 Vacha
036962 261-0
allgemein@vacha.de
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