06.02.2026

Der Winter 2025/2026 stellt den kommunalen Winterdienst der Stadt Vacha vor besondere Herausforderungen. Seit Anfang Dezember befindet sich der städtische Bauhof nahezu im Dauereinsatz, um die Verkehrssicherheit im gesamten Stadtgebiet bestmöglich zu gewährleisten.

Häufige Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt, wiederkehrender Schneefall, Eisregen sowie Tau- und Gefrierphasen führen immer wieder zu gefährlichen Glätte- und Schneesituationen. Besonders in den höher gelegenen Ortsteilen wie Wölferbütt und Rodenberg war ein nahezu permanenter Streu- und Räumdienst erforderlich.
In den letzten beiden Januarwochen zeigte sich der Winter im gesamten Stadtgebiet von seiner intensiven Seite: Schneehöhen von bis zu 20 Zentimetern sowie ausgeprägte Temperaturschwankungen stellen eine große Herausforderung für unseren Bauhof dar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind mit großem Engagement und unter teils erschwerten Bedingungen unermüdlich im Einsatz, um die Straßen und öffentlichen Grundstücke zu Räumen.
Eine zusätzliche Herausforderung stellte die deutschlandweit angespannte Versorgungslage mit Streusalz dar. Während in einem durchschnittlichen Winter im gesamten Stadtgebiet etwa 50 bis 60 Tonnen benötigt werden, mussten in dieser Saison bereits rund 112 Tonnen beschafft werden. Zeitweise war das städtische Streusalzlager nahezu leer, und auf dem Markt standen kaum Liefermengen zur Verfügung. Nur durch den intensiven Einsatz der Verwaltung sowie gute Kontakte zu Lieferanten konnte der Salzbestand rechtzeitig wieder aufgefüllt werden.
Aufgrund der begrenzten Ressourcen musste der Bauhof konsequent nach Prioritäten arbeiten: Zunächst wurden die höher gelegenen Bereiche wie Rodenberg geräumt und gestreut, anschließend wichtige innerörtliche Verkehrsverbindungen sowie besonders steile Straßen. Flach gelegene Anliegerstraßen konnten teilweise nur eingeschränkt oder zeitverzögert berücksichtigt werden, um das vorhandene Streusalz sparsam und verantwortungsvoll einzusetzen.
Trotz dieser außergewöhnlichen Rahmenbedingungen hat der kommunale Bauhof mit großem persönlichen Einsatz für sichere Straßen, Wege und Plätze gesorgt.
„Der Einsatz unseres Bauhofs verdient höchste Anerkennung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten unter schwierigen Bedingungen hervorragende Arbeit und tragen maßgeblich zur Verkehrssicherheit in unserer Stadt bei“, betont Bürgermeister Martin Müller.
Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, sich auf die winterlichen Straßenverhältnisse einzustellen, besonders vorsichtig zu fahren und Verständnis für mögliche Verzögerungen zu zeigen. Ebenso ist es wichtig, dass Anliegerinnen und Anlieger ihrer Räum- und Streupflicht auf Gehwegen nachkommen. Ein funktionierender Winterdienst gelingt nur, wenn Stadt, Bauhof sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Das Ordnungsamt hat die Einhaltung der Räum- und Streupflichten überprüft und festgestellt, dass die weit überwiegende Mehrheit der Anlieger ihrer Verpflichtung vorbildlich nachkommt und die Gehwege freihält. Dafür spricht die Stadt Vacha allen Anliegern einen herzlichen Dank aus! In wenigen Einzelfällen mit groben Verstößen mussten jedoch Bußgeldverfahren eingeleitet werden.
Bürgermeister Martin Müller fasst zusammen: „Ein so ausgeprägter Winter war früher selbstverständlich, heute ist er eher selten. Auch wenn Schnee und Eis mit Einschränkungen verbunden sind, haben wir die Situation insgesamt gut im Griff. Wenn Bürgerinnen und Bürger, Bauhof und Stadtverwaltung gemeinsam anpacken, funktioniert auch der Winterdienst – und wir können uns alle ein Stück weit am Winter erfreuen.“
Stadt Vacha - 10:55 @
Die deutsch-französische Freundschaft zwischen Vacha und Sargé-lès-Le Mans lebt – und sie braucht neue Teilnehmer. Das Städtepartnerschaftskomitee der Stadt Vacha sucht daher neue Gastfamilien, die Freude an Begegnung, kulturellem Austausch und internationalen Freundschaften haben.
Beim Gastfamilienabend am 31. Januar 2026 im Kellerhaus kamen zahlreiche interessierte Familien zusammen, um das diesjährige Partnerschaftstreffen zu planen und sich auszutauschen. Das nächste Treffen mit den französischen Freunden findet vom 14. bis 17. Mai 2026 in Vacha statt. Besonders erfreulich ist, dass sich auf beiden Seiten neue Familien beteiligen möchten.
Aus Sargé-lès-Le Mans haben sich bereits mehrere Teilnehmerinnen und Teilnehmer angemeldet, für die nun noch passende Gastfamilien in Vacha gesucht werden:
• Familie Pichereau: Christophe (62) ist seit Juni im Ruhestand, seine Frau arbeitet als Sekretärin eines Chirurgen.
• Marie-Laure Dio (65): Die pensionierte Teilnehmerin war bereits früher Teil der Partnerschaft. Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie pausiert und möchte nun wieder Anschluss finden.
• Pascal (67) und Catherine Dennebouy (63): Das Ehepaar ist frisch nach Sargé gezogen. Pascal spricht etwas Deutsch. Beide lieben Spaziergänge, Musik, Natur und Tiere und verfügen bereits über Erfahrungen in einer Städtepartnerschaft in der Sarthe.
Die Städtepartnerschaft bietet die Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen, Einblicke in den Alltag des Nachbarlandes zu gewinnen und die europäische Idee ganz persönlich zu erleben.
Haben Sie Interesse, Teil dieses besonderen Austauschs zu werden und französische Gäste in Ihrer Familie willkommen zu heißen?
Dann freut sich das Städtepartnerschaftskomitee der Stadt Vacha über Ihre Kontaktaufnahme und steht für Fragen gerne zur Verfügung.
Kontakt:
Städtepartnerschaftskomitee der Stadt Vacha
komitee-vacha@outlook.de
036962/2610
Stadt Vacha - 10:14 @
Das Einwohnermeldeamt Vacha informiert:
Der Bundesrat hat am 30.01.2026 die Erhöhung der Dokumentengebühren beschlossen.
Dies betrifft vorraussichtlich ab 07.02.2026 folgende Dokumente:
Personalausweis für unter 24-jährige Person von 22,80 € auf 27,60 €
Personalausweis für über 24-jährige Persone von 37,00 € auf 46,00 €
Die Kosten für Reisepässe werden derzeit nicht erhöht.
Die Kosten für die Erstellung eines biometrischen, digitalen Passfotos direkt im Einwohnermeldeamt i. H. v. 6,00 € verbleiben wie bisher.
Stadt Vacha - 08:56 @
18.12.2025
In der Frankfurter Straße, in unmittelbarer Nähe des neuen REWE-Marktes, hat die Stadt Vacha eine neue barrierefreie Bushaltestelle fertiggestellt. Damit ist der Einzelhandelsstandort nun direkt an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden.
Anlass für den Bau war der Neubau des REWE-Marktes sowie der Wunsch der Stadt, den Standort auch für Fahrgäste des ÖPNV gut erreichbar zu machen. Für das Projekt wurden Fördermittel beim Freistaat Thüringen beantragt. Die Förderung wurde mit einer Quote von 75 Prozent bewilligt. Die Gesamtkosten einschließlich Planung belaufen sich auf rund 80.000 Euro, wovon etwa 60.000 Euro durch Fördermittel gedeckt wurden.
Die Bushaltestelle entstand auf der Ostseite der Frankfurter Straße und wurde vollständig barrierefrei ausgeführt. Zudem wurde eine Wartehalle errichtet. Eine besondere Herausforderung stellte die bauliche Einbindung dar, da der Gehweg entlang der Bundesstraße rund einen Meter tiefer liegt. Um einen barrierefreien Zugang zu ermöglichen, musste der Gehweg entsprechend angehoben werden.
Zur besseren Erreichbarkeit wurden auf beiden Straßenseiten abgesenkte Bordsteine hergestellt, die das Überqueren der Straße erleichtern. Auf der westlichen Gegenseite wird eine einfache Haltestelle eingerichtet. Die neue Haltestelle wird in den Verkehrsplan aufgenommen und trägt künftig den Namen „Frankfurter Straße“.
Im Rahmen der Planung hatte die Stadt Vacha außerdem die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs beantragt. Nach Prüfung durch das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr wurde diesem Antrag jedoch nicht zugestimmt.
Bürgermeister Martin Müller erklärt dazu: „Mit der neuen barrierefreien Bushaltestelle verbessern wir die Erreichbarkeit des REWE-Marktes. Im Namen der Stadt Vacha danke ich allen Beteiligten und insbesondere dem Freistaat Thüringen für die Unterstützung durch die Fördermittel.“
Stadt Vacha - 17:16 @
Am Dienstag, den 16.12.2025, durfte sich der VfB Vacha 1919 e.V. über einen besonderen Moment freuen: Die offizielle Übergabe der Lottomittel durch die Thüringer Staatskanzlei für die neue Dartwand im Sportlerheim.
Der Verein erhielt eine Förderung in Höhe von 4.750 Euro, überreicht durch den Ehrenamtsbeauftragten der Thüringer Staatskanzlei, Herrn Guntram Wothly. Die Investition hebt die Dart-Abteilung des VfB auf ein neues Niveau und schafft optimale Bedingungen für Training und Gemeinschaft.
Den symbolischen Scheck nahmen David Jäger (1. Vorsitzender & Stadtrat), Nico Heidrich (2. Vorsitzender & Abteilungsleiter Dart) sowie Martin Müller (Bürgermeister der Stadt Vacha) entgegen.
Stimmen zur Übergabe
Guntram Wothly (Ehrenamtsbeauftragter):
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Engagement hier Vereinsarbeit geleistet wird. Diese Förderung ist eine Anerkennung für all die ehrenamtlichen Stunden, die in den VfB fließen. Die neue Dartwand wird sicher viele Sportbegeisterte zusammenbringen.“
David Jäger (1. Vorsitzender):
„Dieser Zuschuss ist ein Riesenschritt für unseren Verein. Die exklusive Dartwand macht unser neues Sportlerheim zu einem echten Treffpunkt für alle Generationen. Wir danken der Thüringer Staatskanzlei von Herzen für diese Unterstützung.“
Nico Heidrich (Abteilungsleiter Dart):
„Als Dart-Abteilung verfügen wir nun über optimale Trainingsbedingungen. Das motiviert nicht nur unsere aktiven Spieler, sondern wird auch viele Neugierige anlocken. Wir freuen uns riesig.“
Martin Müller (Bürgermeister):
„Der VfB 1919 Vacha ist ein wichtiger Pfeiler unseres gesellschaftlichen Lebens. Solche Förderungen stärken nicht nur den Sport, sondern auch den Zusammenhalt in unserer Stadt. Herzlichen Glückwunsch.“
Ein besonderer Dank gilt allen Anwesenden – Stadträten, Vereinsmitgliedern und Unterstützern – die diesen besonderen Tag gemeinsam mit dem VfB Vacha 1919 e.V. gefeiert haben.
Stadt Vacha - 13:09 @
Meldungen vor dem 01.11.2024 finden Sie hier.
Stadt Vacha
Bahnhofstraße 21
36404 Vacha
036962 261-0
allgemein@vacha.de
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